Garmin und die DWJ. der deutsche Wanderverband [korrigiert 17.1.10 13:00Uhr]
“Nachts sollten Wege grundsätzlich nie verlassen werden! Außerdem sind Störungen der Tiere im Unterholz durch starke Taschenlampen zu vermeiden.”
http://www.garminonline.de/outdoor/geocaching/naturvertraeglich/index.php
Anmerkung:
Die DWJ. Der deutsche Wanderverband [korrigiert 17.1.10 13:00Uhr] hat von mir als Geocacher überhaupt keine Legitimation erteilt bekommen für das Geocaching zu sprechen und Positionspapiere zu veröffentlichen.
Ich kenne ehrlichgesagt auch keinen einzigen Geocacher, der das gemacht hat.
Nachtrag 13.01.10 – 20.00 Uhr:
In diesem Zusammenhang möchte ich auf einen vorzüglichen Artikel von Oschn hinweisen:
“..Weder den Wanderfreunden noch der Firma Garmin kommt augenblicklich die Position zu, derart kategorische Forderungen zu formulieren. …”























Mit der zitierten Regelung hab ich kein Problem.
Kann ich mir vorstellen. Du wirst wahrscheinlich auch wieder gelegenheit geben das übliche Blah Blah was danach kommt in deinem Podcast zu veröffentlichen.
Hab ich grad nicht so den Bock drauf. Mal davon ab dass Garmin da Regeln notiert, die mir durchaus sinnvoll erscheinen, wo ist das Problem?
Fein, der Wanderverband ist also die neuen Pressesprecher der Geocacher.
Hurra, noch ein Verein, der gerne hätte, dass wir alle bei ihm Mitglied werden.
Denn irgendwer wird schließlich argumentieren: “Bevor die noch so ein Positionspapier herausbringen, müssen wir das mitgestalten. Und das geht nur, wenn man da Mitglied wird…”
Da wo unberührte Natur ist, da sollen keine Geocaches hin wegen des Naturschutzes.
Wo Nutzwald ist da sollen keine Caches hin, weil da die Interessen des Waldbesitzers und des Jagdpächters gestört werden.
Wo Ortschaft ist, da sollen keine Caches hin, weil es ja auch Bomben sein könnten….
Hurra! Mehr Leitplankencaches hinter Verkehrsschildern auf Kreisstraßen…
Ich dachte da auch mal anders über Naturschutzgebiete. Aber so wie das derzeit aussieht, guckt Euch mal an wie oft übliche Caches geloggt werden, sollte man sich da doch eher zurückhalten abseits der Wege was zu machen.
Du hast doch etwas ganz anderes vor.
@Alex: Der Geoclub wird an den Wanderverband verkauft? Oder an Garmin?
Also mal ganz ab davon ich setze mich auch für das naturverträgliche Geocaching ein, den unser Hobby lebt unter anderem von der Natur, da ist es nur fair wenn wir diese Natur entsprechend respektieren!
Auch würde ich für die Erhaltung eines Tieres einer geschützten Art einen Cache schließen. Nun mögen da welche aufschreien, aber mal ganz ehrlich – wir betreiben hier ein Hobby das es gerade mal es seit 9 Jahren gibt, die Natur gibt es erstens schon wesentlich länger und davon das wir auf eine Dose verzichten, tut das unserem Hobby kaum weh, aber meiner Enkeln später mal erzählen, ja Opa kennt die Tiere noch von den Bildern, aber dann war mir mein Hobby wichtiger und wir waren etwas sorglos gewesen.
Ob das nun von einem Verein (der übrigens ein Verhaltenkodex braucht, bei dem es ausschließlich um die Prävention sexueller Gewalt geht) in ein Positionspapier geschrieben wird oder in China fällt ein Sack Reis um, sorry das interessiert zumindest mich nur rudimentär. Laßt die DWJ doch positionieren was immer die für richtig hält, wenn Ihre Mitglieder nunmal eine Positionierung brauchen ist das doch nur legitim ;)
Justmy2cent,
Jörg
Ich habe da nirgens was finden können, dass der Wanderverband behauptet für alle Cacher gesprochen zu haben oder deren Interessenvertreter zu sein.
Der Wanderverband kann sich zusammensetzen mit wem er will und Hinweise erarbeiten, warum soll er auch nur einen Cacher vorher fragen?
Ich halte die Hinweise für ausgesprochen richtig, wichtig und zutreffend!
Wir sollten uns aber klar sein, dass auf Grund der engen Verbindung zwischen Garmin und Groundspeak die Chancen nicht schlecht stehen, dass diese Hinweise möglicherweise ihren Weg in die Guidelines oder die Anweisungen an die Reviewer finden werden.
Gruß Uwe
Ich bin verwundert. Könnt ihr nicht lesen? Kein Ton darüber, das die DWJ sich als Sprachrohr oder Pressesprecher der Geocacher auftun.
Sondern sie sagen ihre Meinung und das im Schulterschluss mit Garmin. Dumm nur, das der Inhalt der Aussage ja nicht verkehrt ist, außer dass ihre Äußerungen teilweise strenger sind als die bestehende Gesetzeslage. Dumm nur, das man selber das nicht laut nach außen vertritt (oder vielleicht doch). Dumm nur das diejenigen, die das auch nach Außen laut vertraten, aus gesondert und verspottet wurden/werden.
Aber mich stört der Artikel auch, nicht wegen des Inhaltes, sondern weil Garmin auf die grüne Welle springt oder sich den positiven Image der DWJ aneignet. Ich hoffe, der DWJ hat sich das sehr gut bezahlen lassen. Denn wenn es Garmin mal nicht geben wird, die DWJ wird weiter existieren.
Ein Glück, ich brauche das Positionspapier nun überhaupt nicht. Habe weder ein Garmin, noch bin ich in der DWJ.
Im übrigen bin ich dafür, überall sämtliche Gefahrenhinweise abzumachen. Die Natur regelt das schon.
Sowas nennt sich übrigens Öffentlichkeitsarbeit und kann durchaus positive Nebeneffekte haben. Zum einen, dass aufgrund der großen Namen (wozu GC.com nicht gehört), zum anderen, weil da deutlich positive Ideen rübergebracht werden, die man problemlos befolgen kann.
Manchmal ist es wirklich eine Schande, was wir geocacher in Naturschutzgebieten anstellen, Stichwort “Cacherautobahn”. Von Höhlen (ich habe auch schon so einen Cache gemacht, der jetzt aber (Fledermausbrutzeit) disabled ist) möchte ich gar nicht anfangen.
Von daher steh ich voll und ganz hinter den Garmin/DWJ-Leitideen, auch wenn ich nicht gefragt wurde.
Und jetzt mal nur für den Hinterkopf: hätten Garmin und die DWJ tatsächlich vorher nachgefragt (sagen wir mal im grünen Forum), hätten wir uns 2020 noch nicht auf eine gemeinsame Formulierung geeinigt. Dafür wäre aber ausführlich diskutiert worden, ob Filmdosen echt noch zeitgemäß sind, ob Newbies caches auslegen dürfen und ob Leute, die T5er am Boden loggen als Sissis bezeichnet werden dürfen.
Ich kann da keine Stelle finden, in der die DWJ so tut als würde sie für die Geocacher im allgemeinen irgendwelche Positionen festlegen, für die es eine Legitimation bräuchte. Da stehen lediglich Hinweise, die leider viel zu selten beachtet werden.
Also nicht gleich rummotzen, nur weil irgendwo DWJ draufsteht (das tut “Keschercarsten” schon ausreichend im Rahmen seiner “Reviewerbewerbung” *gg), sondern einfach auch mal lesen und verstehen. Nicht wahr? ;-)
[ironie]
Frechheit aber auch! Ich verkaufe umgehend sämtliche Garmins in meinem Bestand und werde mich einigen skrupellosen Offroad-Quad-Vereinen anschließen.
[/ironie]
=> I couldn’t care less.
[...] finde ich es natürlich schon etwas befremdlich, das manch einer meint, das er die DWJ dafür legitimieren müsse, damit sie “für das Geocaching” [...]
Am Ende des Tages gibt es eine Sache zu beachten:
Beide Parteien (Garmin und Wanderverband) haben ein Interesse und das ist Öffentlichkeit!
Die einen wollen Zaster machen, die anderen wollen Mitglieder und damit auch Zaster machen!
Die Leutz wollen in die Öffentlichkeit um zu verdienen…. mehr nicht!
Die wollen Umsätze generieren und ganz einfach PR machen!
Und wenn noch mehr drüber geschrieben wird bekommen die das auch….
Meine Meinung.
Groetjes
Uwe
Hallo,
hier im Blog wurde ja auf das Papier “Naturverträgliches Geocaching” hingewiesen.
Falls von Interesse, im Geoclub (http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=105&t=41616) gibt es weitere Informationen und ein Angebot zum Dialog.
Herzliche Grüße
Jörg Bertram (DWJ_Bund)
[...] finden eher Debatten statt, ob Garmin oder der Wanderverband so was überhaupt sagen darf, z.B. bei Geocaching Nordfriesland. (Selbstverständlich mit dem Feigenblatt, dass man selbst sowas für selbstverständlich [...]
[...] Gezielt wurde, und schon hier funktionierte der Vorteil der ersten Meldung, die Behauptung in den Raum geworfen, die DWJ wolle sich damit zum Sprecher der deutschen Geocacher erheben. Das das Positionspapier [...]
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