Als Cacheverstecker hat man eine gewisse Verantwortung. Verantwortung vor dem Hobby als solches, Verantwortung für die Suchenden und Verantwortung natürlich auch für sein tun.
In der letzten Zeit sind einige Dinge passiert, die jedem Cacheowner auffordern sollten seine versteckten Caches einmal sachlich zu überdenken. Und zwar nur sachlich.
Es wäre mir persönlich zu einfach diese Verantwortung auf die Suchenden abzuwälzen. Unter dem Motto “Sie müssen ihn ja nicht suchen”.
Verantwortung heisst, sein Gehirn einzuschalten und die Geocache Location genau zu analysieren. Eigene persönliche Befindlichkeiten sollten dabei zurückstehen.
Geocaches an Bahnlinien, in Bahnhöfen, an Autobahnbrücken, auf Privatgrund, auf belebten Plätzen sind gefährlich. Für den Verstecker und oftmals auch für die Suchenden.
Ich will jetzt keine weiteren Beispiele konstruieren, die obrige Liste ist bei weitem nicht vollständig.
Irgendwann ist es soweit und ein Geocacher fliegt von einem Penny Werbeturm – ein Kind wird von einem ICE erfasst, ein Owner wird mit hohen Schadenersatzforderungen belegt weil ein Bahnhof gesperrt wurde.
Es wird auch nicht mehr lange dauern, dann wird es eindeutige ”offizielle Geocacheverbote” geben – wenn wir nicht alle aufpassen.
Ich habe eine ganz persönliche Einstellung zum Geocachen. Mir geht es eigentlich beim Suchen und Verstecken nicht darum, außergewöhnliche Höchstleistungen zu vollbringen. Denn das mache ich in meinem Job schon genug.
Das ist meine eigene Einstellung beim Geocachen. Andere denken darüber anders und das akzeptiere ich.
Allerdings wünsche ich mir einen verantwortungsvolleren Umgang beim Verstecken. Es gibt viele versteckte Geocaches die – wenn man ganz sachlich darüber nachdenkt – sofort archiviert werden müssten.
Er wäre schön, wenn einige Geocacher lernen mehr Verantwortung zu übernehmen und persönliche Befindlichkeiten nach hinten stellen würden.
Und das ist genau die Kunst, die man beim Geocachen auch lernen kann. Wenn man will und es zulässt. Oder kann.
Weil ein Geocache manchmal nicht so wichtig sein sollte.
Lieber Cacheowner:
Lerne !























Wie so immer ist es beiderseitig. Zu wissen, was man darf (oben angeführte kritische Bereiche nämlich nicht) als Owner und was man persönlich kann als Suchender.
Deine Beispiele (Penny Werbeturm) sind nicht an den Haaren herbeigezogen. Diesen Sommer hat man schon 1-2x in den Zeitungen lesen können, dass die Bergrettung Cacher aus brenzligen Situationen herausholen musste. Weil sie sich überschätzt, verstiegen, sonst was haben. Ein Cache ist wie so viele Ziele, die man erreichen könnte. Der Berg, den man besteigen könnte (doof, wenn man es nicht KANN), der Sturm, in dem man unbedingt gerne mal segeln wollte…. Viele Leute überschätzen sich, da würde ich dem Owner aber keinen Strick draus machen, wenn er die Gefahren beschreibt. Noch brauchen wir hoffentlich keine “Vorsicht, heißer Kaffee”-Beschriftungen an Kaffeetassen (ich weiß, es gibt sie, ich rede von brauchen).
ok – diese Maßstäbe angesetzt müssen wir das Hobby sofort aufgeben.
Cache in der Fußgängerzone: gibt auch Bombenalarm
Cache im Wald: birgt die Gefahrt von einem Jäger für ein Wildschwein gehalten zu werden
Cache im freien Feld: dito
Cache auf der Verkehrsinsel: man wird überfahren
Cache auf Privatgrundstück: es gibt überhaupt keine Grundstücke, die nicht irgendjemandem gehören und im Zweifelsfall hat der Eigentümer immer etwas gegegen irgendwelche Gegenstände, die nicht er selbst deponiert hat.
Ich will nichts beschönigen – ich habs in einem andern Blog schon mal geschrieben: wer bei einer Frühstücksdose am Bahnhof zuerst an eine Bombe denkt und Großalarm auslöst, der braucht psychologische Betreuung.
Wenn am Frankfurter Flughafen wegen jedem herrenlosen Gepäckstück der Flugbetrieb eingestellt würde, dann käm kein Flieger mehr vom Boden weg. Da stehen täglich Gepäckstücke rum. Natürlich wird der Bereich dann weiträumig abgesperrt und dann kommen Spezialisten und kümmern sich drum. Vielleicht sollte die Bahnsecurity besser ausgebildet werden und nicht mit Personal aus Zeitarbeitsfirmen besetzt werden.
Natürlich muss bei Bombenverdacht entsprechend reagiert werden – aber man muss auch dabei Maß halten. Einen Bahnhof in einer Deutschen Großstadt komplett zu Räumen und stillzulegen ist möglicherweise etwas übers Ziel hinausgeschossen.
Ich finde dieses Thema sehr wichtig und wir alle sollten verantwortungsvoll mit unserem Hobby umgehen und im Zweifel einen Cache nicht suchen oder verstecken.
Hierzu habe ich mir auch schon gestern Abend Gedanken gemacht und heute morgen diesen Artikel veröffentlicht: http://www.bichsnsammler.de/?p=150
I opine that to receive the mortgage loans from creditors you ought to have a good reason. However, once I’ve got a secured loan, because I was willing to buy a car.
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