Hier kann man seine geklauten, vernichteten, verlorengegangen Travelbugs beerdigen.
Nette Idee. Gibt es das auch in Deutschland?
- “Hast Du Kinner mit zum Cäsche,
gibt’s für Muddi große Wäsche.Un der Babba macht nur Streß,
rent erum mim Dschee Pee Ess.” - “Isch fiel beim Käsche auf die Fress
Da wars kabutt dess Tschie Pie Ess”
Quelle:
http://www.geoclub.de/viewtopic.php?t=14282&highlight=
In den vergangenen Jahren war es recht schwer an lizensierte Mike Oldfield Fanartikel zu kommen. Vielleicht sind diese Zeiten vorbei.
Auf der Copyrightseite vom Shop von 70srock.co.uk steht jedenfalls:
“…According to the terms of our licences, and as a reputable, developing company, we take infringement of copyright very seriously and will take action against companies and/or individuals abusing our licence…”
Ich habe den Shop noch nicht kontaktiert, allerdings habe ich den Eindruck dass wir jetzt einen Shop vor uns haben, der Fanartikel herstellen und vertreiben darf.
Den Anfang machen zwei “Mike Oldfield” Kaffee Tassen.
Das Stück für stolze 14Euro35 . (ohne Versandkosten)
Jetzt kann man sich wieder über den Sinn und Unsinn, oder hohe Preise streiten.
Der Shop kommuniziert jedenfalls “sagt uns was wir herstellen sollen, wir machen es”.
Ich finde das jedenfalls Positiv und werde mir vielleicht ein “offizielles” Mouse Pad bestellen. Das es noch nicht gibt. ;-)
Ich habe an einer kleinen Parkbrücke mir genau die Steine angesehen, habe mich etwas übergebeugt um eine (gutversteckte) Zwischenstation eines Multis zu finden.
Plötzlich sprang ein Phantom aus seinem Versteck und kam auf mich zugewackelt:
Die Dame im Park:
Was machen Sie da?
Ich:
Guten Tag! Schönes Wetter heute!
Sie:
Sie machen da doch irgendwas.
Ich:
Nö.
Sie:
Junger Mann, ich will jetzt wissen was Sie hier machen.
Ich:
Bitte pöbeln Sie mich nicht an. gehen Sie bitte weiter und lassen Sie mich und meine Familie in Ruhe.
Sie:
Das wollen wir ja nochmal sehen. Was Sie hier machen.
Ich:
Gehen Sie jetzt weiter. Lassen Sie mich in Ruhe. Holen Sie bitte die Polizei, wenn Ihnen das nicht passt. (Sehr laut) LASSEN SIE MICH JETZT IN RUHE hier im Park! Ich fühle mich belästigt.
Sie:
(Geht endlich weg) und murmelt ihrem Begleiter irgendetwas beleidigendes in meine Richtung zu.
Unglaublich. Ich war stolz auf meinen ruhigen Puls bei der ganzen Nummer. Vor ein paar Jahren hätte ich die aggressive Frau verbal aus dem Park gebrüllt.
Update zum Datum der Veröffentlichung Stand 9.2.07 :
Voiceprint Email an einen Spanischen Kunden:
“..The ABWH will be shipped from our warehouse early next week however the space movie DVD is currently at the pressing plant and will ship ASAP. Thank you“
Ein Holländischer CD Shop meldet den 26. als Herausgabetermin.
Eine interessante “Fußnote” in einem polnischen Online Shop zur DVD
“..INCL. PREV. UNSEEN 6 MINUTES FOOTAGE 26 MINUTE INTERVIEW W/ TONY PALMER.. “
http://www.fan.pl/shopping/pe.php?id=1065556&oknrt=1065556
Tony Palmer Webseite:
http://www.tonypalmer.org/index.html
Mike Oldfield bei der Nacht der Promis und in unserem Leben
Und so liest sich mein Artikel im aktuellen Schalldruck-Magazin (Ausgabe 31, Januar 2007):
“Wenn ich früher über Psychotherapie gesprochen habe – denn ich hatte sehr viele psychologische Probleme, als ich jünger war – war das so, als ob ich sagte, mit mir ist wirklich irgendetwas nicht in Ordnung. Bei Psychotherapie dachte man an – nun ja – du bist verrückt … Heute ist es akzeptiert. Wenn man psychologische Probleme hat, geht man eben zu einem Therapeuten.” - Mike Oldfield
Widmen wir uns dem 13. Dezember 2006 in Dortmund, der Night Of The Proms, bei der Oldfield dieses Jahr mitgetourt ist. Ich war da, als Pressevertreter für oldfield.de. Das ganze Event war durchsetzt von Licht, und das ist mal nicht technisch gemeint. Mike Oldfield, das Genie … von einst, oder immer noch?
Namentlich angekündigt wurde er nicht, der Meister des New Age, wenn soviel Kategorisierung erlaubt ist. Ist ja wohl auch kaum nötig. Dafür mussten die ersten Paar Pianoschläge von “Tubular Bells” herhalten, die ja selbst Intel im Soundlogo verwendet. Und sie haben ihre Wirkung, und zwar nicht weil sie viel besser gespielt werden als auf dem Original: jeder in der Halle weiß, worum es hier geht, der Jubel ist überwältigend; Oldfield erscheint wie eine Lichtgestalt und nimmt ein leises Bad im Ozean der demütigen Anerkennung der Fans, von Anfang bis Ende. Auf der Bühne ist Mikes Genie nicht zu erkennen, oder doch? Doch. Irgendwie. Relativ regungslos in der Mimik und Gestik, verhalten, vorsichtig, augenscheinlich in sich ruhend (man weiß es nicht), spielt Mike zu Anfang kleine Dinge auf dem E-Bass, und die Menschen sind derart gebannt, als würde ein NASA-Wissenschaftler gerade die erste extraterrestrische Botschaft live im Fernsehen entschlüsseln. Und ich frage mich – kurz nachdem ich mich selbst emotional wieder arretiert habe – ob das Konzept ist, oder er sich nicht verspielen will. Selten habe ich einen Musiker auf der Bühne erlebt, der den Begriff “Show” ad absurdum führt und dennoch so was Ähnliches wie angebetet wird. Ich kann mir nicht vorstellen, das Mikes Tourkollege Andy McCluskey das versteht, hat der sich doch beim OMD-Gig körperlich vollkommen verausgabt, zur Freude des Publikums übrigens.
“Jetzt kümmert es mich nicht mehr, ob ich sehr schnell Gitarre spielen kann. Ich kann, wenn es sein muss, wenn es angemessen ist. Ich konzentriere mich mehr auf die Seele, den Geist, die Stimmung der Musik als auf die Technik.” hat Oldfield kürzlich gesagt. Okay, stimmt, das hat er getan, auch in Dortmund. Ich kann nicht umhin, mir den Gedanken durch den Kopf schießen zu lassen, ob er das jetzt immer so macht. Eins scheint festzustehen: hätte Mike so gespielt wie der Orchester-Gitarrist, hätte sich die Presse – was Oldfield angeht – vermutlich mit Lob förmlich überschlagen. Tasteninstrumente fehlten, jedenfalls für Oldfield, gänzlich. Na gut, da gibt es nun wirklich viel Bessere, und außerdem hat ja jeder auch live nur zwei Hände. Kurz: Als Oldfield-Liebhaber hat man mehr von ihm mit den vier Gitarren erwartet, die hinter ihm auf Ständern platziert waren, und dennoch war niemand enttäuscht, denn Mike hat die Halle in unsichtbares Licht getaucht. Wieso eigentlich?
Als ich meine erste Online-Review zum Thema “Oldfield bei der NOTP” geschrieben habe (auf oldfield.de), war mir etwas Gewisses noch nicht so klar wie heute, denn ich erhielt eine Menge Feedback zu dem Artikel. So auch von Markus Reuter (www.markusreuter.com), der mir in einer Email schrieb:
“Er trägt halt das Wissen über alles Positive und Negative des Mensch-seins auf seinen Schultern. Das kommt einfach rüber. Er ist Musik. Selbst bei Light + Shade hat man das gehört, finde ich.”
Also noch mal: wieso eigentlich berührt ein selbst unspektakulärer Auftritt von Mike Oldfield dermaßen? Oldfield ist wir, du, er sie, es. Oldfield ist jeder Mensch. Mit allem Licht und Schatten. Er ist wir, und er wird gewürdigt, für die Leistung, die er TROTZDEM vollbracht hat. Ich könnte jetzt endlos von Mikes musikalischen Fähigkeiten berichten, oder warum er was, wann und wie gemacht hat, aber werfen wir doch ein mal ein bisschen Licht auf die Frage, inwieweit der Musiker Oldfield seine psychologischen Probleme aus jungen Tagen wirklich bewältigt hat. Es gibt vermutlich keinen besseren Beweis für die Normalität eines Superstars als das mindestens merkwürdig anmutende Verhalten Oldfields. Der Versuch liegt nahe, das Klischee des Genie-/Wahnsinnsverhältnisses zu bedienen, und so gibt es sowohl einige Gründe Oldfield für ein Genie als auch für schlicht bescheuert zu halten.
Die letzten paar Alben waren für viele Menschen inakzeptabel; sie stehen ihm einfach nicht gut zu Gesicht, diese ständigen Versuche, zeitgemäß zu sein. Auf seine Fans pfeift er, und sagt das sogar öffentlich. Den wirklichen Nährwert von Autogrammen kann er nicht erkennen, also gibt er keine, wohingegen er handsignierte CDs auf seiner eigenen Auktionsseite im Internet vertickt. Man könnte sich fragen, was das sein soll. Zumindest ist die Frage berechtigt, wieso er nicht erkennt, dass man die fütternde Hand nicht beißt.
Fans, die aus allen Teilen der Welt anreisen, verspricht er, auf Fantreffen zu erscheinen und lässt sich nicht blicken. Dirk Hohmeyer, sein jahrzehntelanger Vertrauter und Freund (und Chef der NOTP), habe dann beim Fantreffen am 22. Dezember 2006 in Frankfurt erklärt, Mike kommuniziere seit zwei Wochen selbst mit ihm nur noch per SMS. Ein Notizzettel von Hohmeyer sei – von Mike zerknüllt – an den Absender zurückgegangen. Er habe mit niemandem sprechen wollen, und eine ordentliche Erklärung für seine Abwesenheit war auch Mangelware. Auch hier schwebt die Frage im Raum: Was ist das?
Der englischen Presse zufolge hat Fanny Oldfield (seine Lebensgefährtin) sich mal im Bad eingesperrt, als Mike einen Wutanfall bekam, weil Fanny das letzte Bier aus dem Kühlschrank genommen habe; andererseits soll er mal den letzten Fabrikbestand an Zigaretten seiner Lieblingsmarke aufgekauft haben (angeblich ein ganzer LKW voll), weil der Hersteller Pleite gegangen sei und Mike nicht auf seine Marke verzichten wollte. Letztlich kommt an Merkwürdigkeiten noch hinzu, das er sein komplettes Studioequipment billig verkauft hat, um komplett auf virtuelle Studiosoftware (FL Studio, für Light + Shade) umzusatteln. Wenige Monate später: Oldfield kauft neue Hardware. Für sein neues, “monumental, orchestrales Werk”, welches 2007 erscheinen soll, kauft er zum Beispiel ein eigens für ihn ummodifiziertes Mischpult und lässt die Presse an diesem Vorgang teilhaben. Marketing für das vielleicht kommende Album?
Vielleicht ist Mike Oldfield ein zwanghafter Narzist, wie zumindest einige unter den Musikern der Welt. Und vielleicht begründet diese Tatsache erst sein Lebenswerk. Möglicherweise ginge es uns allen so wie ihm, wären wir mit jungen Jahren – mit einem Demoband unter den Arm geklemmt – Richard Branson begegnet. Sind wir aber nicht, also ich jedenfalls nicht. Und dennoch ist Oldfield wir. Deshalb kann ich Markus Reuter nur Recht geben, insbesondere, wenn man sich die Frage stellt, was
Musik denn eigentlich ist. Ja, Mike Oldfield ist Musik, denn er lebt alles, was er ist, und all das ist in seiner Musik vorhanden. (Wahrscheinlich bekommt der Leser dieses Artikels gerade in diesem Moment den Eindruck, der Verfasser sei geneigt, sich als Psychoanalytiker zu versuchen. Nein, möchte er nicht. Er belässt es dabei und gönnt sich lediglich den Ausflug in Trivialinformation.)
Bei der Nacht der Promis hat er sich ehren lassen, und es steht im zu. Sein musikalisches Gesamtwerk ist mehr als beachtlich, und den “Zirkus” länger als 30 Jahre durchzustehen, ist durchaus eine weitere, wenn auch eher nebensächliche Meisterleistung. Denn misst man Oldfield an EINEM Werk, kann man auch gerade das falsche erwischen und der Meister aus Reading fällt durch. Aber gesamtheitlich und im Hinblick auf seine selbsterkannten Lebensprobleme, die er mit sich herumträgt, hat Mike Oldfield es verdient, gewürdigt zu werden.
Meine Lehre aus diesen ganzen Gedanken: Traue keinem Ausnahmekünstler, du wirst nie wissen, was dich erwartet. Die nächste Platte höre ich mir aber an, denn die Hoffnung stirbt zuletzt, auf ein Neues begeistert und inspiriert zu werden. Es wird mir immer auch ein bisschen wehtun, aber Mike Oldfield ist eine verdammte lebende Legende.
Anmerkung nachträglich dazu von mir:
Vermutlich bekommt Ritter Kunibert und Silberrücken Dörk von diesem Beitrag keinen Ständer. So ist das nun mal mit der Pressefreiheit, meine lieben Freunde :D . Wer Mist baut, wird geoutet. Und das war doch noch harmlos, also stellt euch nicht an.
Steinigungen und Drohungen bitte an mich richten, nicht an oldfield.de. Ich bin hier Teammitglied, und in diesem Moment im Sinne des Gastauthors.
Gefunden!
Da stellt uns der Cache Owner eine sehr schöne andächtige Stelle im Wald vor, die ich ohne GeoCaching nie entdeckt hätte.
Die Dose war schnell gefunden, vielen Dank.
War der schönste Cache heute auf unserer Minitour.
Heute ist mein Travel Bug aus von einem GeoCacher aus einem Cache mitgenommen worden.
Er ist also wieder auf der Reise nach Ibiza. Und doch nicht verlorengegangen.
Heute wurde es offiziell vom Newsletter der Nokia Night of the Proms bestätigt:
Mike Oldfield wird Teil der Show am 30.3.07 in Valencia und am 31.3.07 in Madrid sein.
Rosa Cedron bestätigt auf ihrer Webseite, dass Sie als Sängerin mit Mike Oldfield auf der Bühne stehen wird.























