Die meisten Geocacher wollen nur Ihre Ruhe haben. Sich zwanglos dem Hobby widmen.
Das ist auch in Ordnung. Leider werden die Geocaches, die auf opencaching verzeichnet sind gerade von der Deutschen Wanderjugend vor den Karren gespannt und vergewaltigt.
Die Wanderjugend macht das einfach und die Community, die Besitzer der Geocaches, die Blogger, die Forenschreiber sind total überfordert mit dieser Situation.
Manche haben das auch noch garnicht mitbekommen. (Ich schätze die “Die Hard Online Geocacher” – diejenigen von uns, die sich regelmäßig online in den Blogs / Foren bewegen auf etwa 1000 -1500 Leute. Im Gegensatz zu der Gesamtheit der Geocacher in D eine kleine Gruppe)
Wir sind noch nicht in der Lage angemessen auf die neue Lage zu reagieren.
Das ist nicht verwunderlich und das ist auch kein Vorwurf. Das ist einfach leider so.
In den letzten Wochen habe ich mir lange Gedanken gemacht, wie man das Dach von opencaching.de neu bauen könnte.
Ich habe über eine Mannschaft (auch Frauen) in der Art einer ”WIKI Foundation” nachgedacht, die gebildet werden müsste bevor man versucht die Masse der Opencaching Owner zu sensibiliseren.
Opencaching.de ist faktisch tot. Opencaching.de wird in dieser Form in der Zukunft auch nicht zu retten sein. Weil opencaching.de den Respekt, den Rückhalt verloren hat.
Opencaching hat jetzt einen Makel der nur schwer wieder abzuschütteln ist.
Ich glaube, trotz anderslautenden Meldungen vom Team, dass überhaupt kein Interesse besteht sich starke Leute ins Team zu holen.
Jetzt wird seitens der Wanderjugend die Ernte eingefahren.
(Beispiel: Das Design von opencaching.de sieht seit Jahren öde aus obwohl es durchaus sehr gute Designer gibt, die das in einer Woche erledigen könnten.)
Wenn man die vielen externen Funktionalitäten betrachtet (als Beispiel TB Run, GCVote) die in den letzten Jahren für GC.com erstellt wurden, dann ist es sehr verwunderlich dass auf opencaching.de garnichts passiert ist. Außer irgendwelche “Knoten”, die keinen Interessieren.
Das was der Wanderjugend gerade abzieht geschieht ungefragt auf dem Rücken der opencaching Teilnehmer.
Die Wanderjugend fragt nicht, sie macht einfach, sie bietet danach einen Dialog an, der keiner ist.
Opencaching kommt gerade unter die Räder.
Die übriggebliebenen Mitglieder “vom Team” sind auserwählte Ja Sager. Da kann man den Verantwortlichen der Wanderjugend gratulieren.
Sie haben es geschafft eine kleine treue Manschaft aus naiven ”Soldaten” um sich herum zu versammeln.
Offensichtlich sind sie aber nicht geeignet mit Kritik umzugehen sodass die Fronten verhärtet sind. Es gibt keine Bewegung und das wird sich auch nicht ändern.
Um es kurz zu verdeutlichen:
Nach dem viel kritisierten Positionspapier von Garmin und dem Wanderverband hat sich Hans-Ulrich Rauchfuß, Präsident des DWV noch nicht einmal zu Wort gemeldet.
Kein einziges Wort zu den Geocachern in Deutschland. Kopf in den Sand und durch.
Liebe Leser:
Das stinkt mir, das stinkt zum Himmel.
Auf opencaching.de ist euer Content.
Das sind eure Inhalte die Ihr geschaffen habt. Für Geocacher und nicht für einen Wanderverein der sich vor die Presse stellt um kostenlose Aufmerksamkeit zu erlangen.
Opencaching muss sich sofort öffentlich von der Wanderjugend trennen, die Verantwortung wieder den Geocachern geben. Wenn das nicht passiert, dann sehe ich schwarz.
Dann gibt es bald nicht nur Positionspapiere, sondern auch Fotowettbewerbe in reichweitenstarken Zeitungen – dann geht es vielleicht mit Verbandsgespächen zwischen Jägern und dem Verband weiter.
Es geht dabei nicht um Inhalte, sondern darum dass wir uns den Schneid nicht nehmen lassen sollten. Das ist unser Hobby und nur wir selbst dürfen uns nach außen vertreten.
Und nicht ein Dritter der eigentlich garkein Interesse am Geocaching hat sondern nur seinen eigenen Vorteil daraus zieht.
(Und das auch weitermachen wird, wenn es nicht spürbar wehtut.)
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